

Unsere Arbeit - Gewaltprävention
Gewaltprävention bedeutet Verantwortung übernehmen.
Wir unterstützen Schulen, Behörden, Praxen und Privatpersonen mit fundierter Gewaltprävention, Aufklärung und praxisnahen Strategien – für mehr Sicherheit, Handlungskompetenz und einen respektvollen Umgang im Alltag.

Feuerwehr & Behörden – Prävention, die zur Realität passt
Gewaltprävention ist nur dann wirksam, wenn sie die tatsächlichen Einsatzbedingungen berücksichtigt.
Deshalb arbeiten wir mit Behörden und Organisationen individuell – insbesondere mit der Feuerwehr.
Feuerwehrkleidung bedeutet Gewicht, eingeschränkte Bewegungsfreiheit, eingeschränkte Sicht und veränderte Reaktionsmöglichkeiten.
Wir beziehen gezielt ein:
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das Tragen von Einsatzkleidung und Helm,
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die Belastung durch Gewicht und Hitze,
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eingeschränkte Beweglichkeit und Reichweite,
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das Hemd/Jacke als möglicher Angriffspunkt,
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Beobachtung nach hinten und Seiten – auch unter Stress,
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sowie die Frage, ob Ausrüstung und Kleidung richtig sitzen oder zusätzliche Risiken erzeugen.
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Unsere Prävention ist praxisnah, realistisch und einsatzbezogen – angepasst an Uniform, Rolle und Umfeld.
Denn Sicherheit beginnt nicht im Lehrbuch, sondern im echten Einsatz.
Ordnungsamt & Jugendamt – Prävention im direkten Kontakt
Mitarbeitende im Ordnungsamt und Jugendamt stehen häufig im direkten, persönlichen Kontakt mit Bürgerinnen und Bürgern – oft in emotional aufgeladenen, konfliktreichen oder unübersichtlichen Situationen.
Unsere Gewaltprävention orientiert sich an der Realität des Arbeitsalltags:
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Gespräche in Büros, Wohnräumen oder im öffentlichen Raum,
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Nähe und Distanz im Kontakt,
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unklare Rollenwahrnehmung zwischen Hilfe, Kontrolle und Entscheidung,
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verbale Eskalation, Drohungen und Grenzüberschreitungen,
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eingeschränkte Rückzugsmöglichkeiten,
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Beobachtung des Umfeldes und von Drittpersonen,
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sicheres Positionieren bei Gesprächen – auch im Sitzen.
Wir arbeiten mit praxisnahen Strategien, die Handlungssicherheit geben, ohne die fachliche Rolle zu verlassen.
Deeskalation, Selbstschutz und klare Kommunikation stehen dabei im Mittelpunkt.
Denn Prävention muss zur Aufgabe, zur Situation und zum Menschen passen.


Schulen – Gewaltprävention im pädagogischen Alltag
Schulen sind Orte des Lernens – und gleichzeitig Räume, in denen Konflikte, Überforderung und Grenzüberschreitungen entstehen können. Gewalt zeigt sich hier oft nicht laut, sondern schleichend: verbal, emotional oder im sozialen Miteinander.
Unsere Gewaltprävention für Schulen ist altersgerecht,
praxisnah und pädagogisch fundiert:
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Umgang mit verbaler Gewalt, Provokationen und Drohungen,
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Deeskalation im Klassenzimmer, auf dem Schulhof und in Elterngesprächen,
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sichere Körpersprache, Stimme und Haltung,
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Wahrnehmung von Dynamiken in Gruppen,
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Schutz für Lehrkräfte, pädagogisches Personal und Schüler*innen,
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klare Grenzen setzen – ohne Eskalation.
Wir arbeiten präventiv, stärkend und nachhaltig – angepasst an Schulform, Altersstufe und Schulalltag.
Denn Gewaltprävention bedeutet, Handlungssicherheit zu schaffen, bevor Grenzen überschritten werden.
Arztpraxen & Krankenhäuser – Sicherheit im Gesundheitsalltag
Medizinische Einrichtungen sind Orte der Hilfe – und zugleich Arbeitsumfelder mit hoher emotionaler Belastung. Zeitdruck, Angst, Schmerzen oder Frustration können dazu führen, dass Situationen unerwartet eskalieren.
Unsere Gewaltprävention für Arztpraxen und Krankenhäuser orientiert sich an der Realität des Gesundheitsalltags:
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Umgang mit aggressivem Verhalten, Drohungen und Übergriffen,
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Deeskalation am Empfang, im Wartebereich, im Behandlungszimmer und auf Station,
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sicheres Verhalten bei enger räumlicher Situation,
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Schutz bei Alleinarbeit, Nachtdiensten und Schichtbetrieb,
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Körpersprache, Stimme und Positionierung im Patientenkontakt,
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Wahrnehmung von Warnsignalen und Eskalationsdynamiken.
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Wir vermitteln praxisnahe Strategien, die Sicherheit geben, ohne die medizinische Beziehung zu gefährden.
Denn auch im Gesundheitswesen gilt: Schutz und Professionalität gehören zusammen.


